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Glasfaseranschlüsse für Köln

NetCologne baut modernstes Netz in Europa – keine Kosten für Hauseigentümer

Köln, 29. März 2006

Das Kölner Telekommunikationsunternehmen NetCologne rüstet sein Netz auf. Die Kunden in Köln sollen in den nächsten Monaten auf breiter Front mit Glasfaseranschlüssen bis in die Häuser (Fiber to the Building) versorgt werden. Im Gegensatz zum herkömmlichen Kupferkabel kann über Glasfaser ein Vielfaches an Daten übertragen werden. Mit einer Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s wird das neue CityNetCologne mehr als fünfmal so schnell sein wie die schnellsten DSL-Verbindungen von heute.

"Mit diesem optischen Zugangsnetz, das das modernsten in Europa sein wird", so NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf, "öffnen wir die Tür ins interaktive Multimedia-Zeitalter." In den nächsten zwei bis drei Jahren wird eine umfassende Innovationswelle bei den Telekommunikations-Angeboten erwartet. "Der Markt für bandbreitenintensive Dienste und Anwendungen, beispielsweise Audio, Video und das hochauflösende Fernsehen HDTV", so Hanf, "wird geradezu explodieren." Während heute in erster Linie Sprach- und Datendienste genutzt werden, stehe jetzt der Durchbruch zur Bewegtbildkommunikation mit höchster Qualität und in Echtzeit bevor. Darüber hinaus werde es in Zukunft viele weitere innovative Anwendungen geben, die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann. Beispielsweise die Einrichtung eines Heimarbeitsplatzes, der über Kameras und Mikrofone live per Internet mit der Firma verbunden ist. Mit dem neuen Netz sind NetCologne-Kunden für die Zukunft bestens ausgestattet.

Nicht nur die Nutzer, sondern vor allem auch die Hauseigentümer werden nach Ansicht von Hanf von dem neuen CityNetCologne profitieren. Schließlich sei davon auszugehen, dass in absehbarer Zeit Mieter verstärkt und gezielt Wohnungen mit diesem Netzanschluss wünschen. Die Immobilien werden daher mit dem Anschluss - dabei wird lediglich ein Loch von rund vier Zentimeter Durchmesser gebohrt - aufgewertet, ohne dass die Hauseigentümer einen Cent investieren müssen. Notwendig ist lediglich die Unterzeichnung einer sogenannten Grundstückseigentümererklärung (GEE), aus der sich keine weiteren Verpflichtungen ergeben.

Hanf sieht mit dem Ausbau des Glasfasernetzes auch einen wichtigen Standortvorteil für die Medienstadt Köln. Zudem würden im Zuge des Ausbaus zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Aktuelle Informationen finden Sie hier auf diesen Seiten.