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NetCologne baut eigenes Hochleistungs-Glasfasernetz

Spatenstich für "CityNetCologne" am 3. Juli

Köln, 3. Juli 2006

Das Telekommunikationsunternehmen NetCologne setzt heute den ersten Spatenstich für den Bau seines neuen Glasfasernetzes "CityNetCologne", das mit einer Bandbreite von bis zu 100 Mbit/s eine extrem hohe Leistungsfähigkeit haben wird. NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf: "Mit unserem neuen Glasfasernetz bieten wir den Kunden unsere aktuellen Services Telefon und Internet an - aber in viel besserer Qualität und zu günstigen Preisen. Im Unterschied zu bisherigen Datennetzen können wir mit CityNetCologne zum heutigen Preis eines 18 Mbit/s-Internetanschlusses dann einen 100 Mbit/s-Anschluss anbieten."

Das Besondere an diesem Datennetz: NetCologne baut das Glasfasernetz direkt bis in die einzelnen Gebäude, so dass die letzte Meile - die sogenannte Teilnehmeranschlussleitung (TAL) - nicht mehr von der Telekom angemietet werden muss. NetCologne stärkt so seine Wettbewerbsposition; Kunden können von einer echten Alternative zu bestehenden Angeboten profitieren.

"Mit CityNetCologne bauen wir eines der schnellsten Datennetze Europas", so Werner Hanf, Geschäftsführer von NetCologne. "Köln ist damit vielen Metropolen ein Stück voraus. Unsere Kunden werden von den neuesten Multimedia-Anwendungen profitieren können." Den ersten Spaten setzt heute Oberbürgermeister Fritz Schramma, der die Investition von NetCologne begrüßt: "Der Ausbau des neuen Datennetzes stärkt den Medienstandort Köln und schafft dazu weitere Arbeitsplätze."

NetCologne wird seinen Kunden über das neue Glasfasernetz extrem schnelle Internetanschlüsse anbieten. Dazu erlaubt das schnelle Netz die Übertragung weiterer Inhalte wie IPTV (Fernsehen über das Internet Protokoll); so auch Video-on-Demand, also den Abruf einzelner Spielfilme. Und auch das hochauflösende Fernsehen (HDTV), seit Ende Mai bereits im Kabel von NetCologne, ist darüber möglich. Die Vermarktung der neuen Angebote ist für Anfang 2007 geplant.

Der Ausbau des Glasfasernetzes beginnt in der Kölner Innenstadt und wird dann Schritt für Schritt in weiteren Gebieten von Köln fortgesetzt. NetCologne möchte etwa 55.000 Mehrfamilienhäuser und Gewerbegebäude an das neue Netz anschließen. Das Unternehmen investiert in den nächsten fünf Jahren etwa 120 Mio Euro in den Bau des neuen Glasfasernetzes. Die Investition amortisiert sich durch den Wegfall der Teilnehmeranschluss-Gebühren, die NetCologne für jeden Kunden, der an das eigene Netz angeschlossenen wird, nicht mehr zu entrichten braucht.