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Bau des neuen NetCologne-Glasfasernetzes soll Jobs für Langzeitarbeitslose schaffen

Hightech für Köln: NetCologne, Tiefbauinnung, Agentur für Arbeit und Stadt erörtern neue Beschäftigungsmöglichkeiten

Köln, 7. September 2006

Seit Anfang Juli baut das Telekommunikationsunternehmen NetCologne sein neues, hochleistungsfähiges Glasfasernetz, mit dem Kunden in Zukunft Internetanschlüsse bis zu 100 Mbit/s angeboten werden können. Derzeit wird noch im ersten Pilotgebiet, dem Belgischen Viertel, gebaut, doch ab 2007 möchte NetCologne die Bauarbeiten intensivieren und so Schritt für Schritt das Kölner Stadtgebiet und die Region erschließen. Mit dem neuen Hochleistungs-Glasfasernetz wird Köln zu der Stadt mit der modernsten und leistungsfähigsten IT-Infrastruktur in Europa - somit ein attraktiver Standort für zukunftsorientierte Firmen mit hochqualifizierten Beschäftigten. Doch der Bau soll in den nächsten fünf Jahren auch Langzeitarbeitslosen neue Chancen eröffnen.

NetCologne-Geschäftsführer Werner Hanf erläuterte in einer Gesprächsrunde mit dem Obermeister der Straßen- und Tiefbauinnung Köln, Edelhard Werner, dem Chef der Kölner Agentur für Arbeit, Peter Welters und Wirtschaftsdezernent Dr. Norbert Walter-Borjans, die Pläne des Telekommunikationsunternehmens zu Verlegung des Hochleistungsnetzes, durch dessen Bau ab Anfang 2007 NetCologne vor allem jungen Arbeitslosen eine Chance geben will. Voraussetzung dafür sei die Bereitschaft des Tiefbauhandwerks, die zur Zeit gut ausgelasteten Kapazitäten um Beschäftigte aus dem betroffenen Personenkreis zu erweitern. NetCologne sieht ein Auftragsvolumen vor, das für bis zu 300 Menschen eine Beschäftigungsmöglichkeit für etwa fünf Jahre bieten könnte.

Arbeitsagentur-Chef Welters und Wirtschaftsdezernent Walter-Borjans unterstützten den Vorstoß. Walter-Borjans: "Köln ist als Hightech-Standort um so attraktiver für innovative Unternehmen, je besser es gelingt, auch die Zahl der Menschen ohne Job, vor allem der Langzeitarbeitslosen zu senken und diesen Personenkreis in den Wirtschaftsprozess zu integrieren". Welters sagte von Seiten der Agentur für Arbeit zu, einen Stellenpool zu bilden und geeignete Arbeitskräfte zu rekrutieren und mit Qualifizierungsmaßnahmen auf ihren Einsatz bei den Tiefbauunternehmen vorzubereiten.

Obermeister Werner erklärte für seine Branche die Bereitschaft, alle Möglichkeiten für den Einsatz Arbeitsloser durchzukalkulieren und entsprechende Angebote zu unterbreiten. Die müssten sich dann allerdings womöglich im Wettbewerb mit qualifizierten Billigarbeitskräften aus Osteuropa bewähren.